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Graduiertenkolleg: Religiöse Differenzen gestalten


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Forschungsprojekt: Christlich-muslimische Familien gesucht!

Im Rahmen meiner Mitarbeit im Graduiertenkolleg Religiöse Differenzen gestalten und meines Dissertationsprojektes bin ich (1.) auf der Suche nach christlich-muslimischen Familien mit mindestens einem gemeinsamen Kind und/oder (2.) bereits erwachsenen Kindern aus christlich-muslimischen Partnerschaften.

Unter der Bezeichnung „christlich-muslimische Familien“ verstehe ich auch solche Familien bzw. Paare, die nicht religiös sind oder ihre Religion nicht (mehr) aktiv praktizieren und Familien, in denen ein Partner zur Religion des anderen Partners konvertiert ist.

Falls diese Kriterien auf Sie zutreffen und Sie bereit wären, mir ein paar Fragen zu beantworten, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie TeilnehmerInnen meiner Studie werden möchten. Konkret würde es sich bei den Befragungen um ca. 30-minütige Gespräche handeln. Diese sollen zum einen mit Elternteilen und zum anderen mit (bereits erwachsenen) Kindern christlich-muslimischer Paare geführt werden.

Bei Interesse und/oder weiteren Fragen zur Studie melden Sie sich gerne!
E-Mail: annika.goebel@uni-osnabrueck.de
Tel.: 0541 969 4739

Worum geht es in dem Projekt?

Das Forschungsprojekt nimmt seinen Ausgangspunkt in der – entgegen der Vorbehalte aus offiziell-religionsrechtlicher Perspektive – steigenden Zahl christlich-muslimischer Partnerschaften und damit in den realen, alltäglichen Formen des menschlichen interreligiösen Zusammenlebens in Deutschland. Hierbei fehlen oftmals Vorbilder und Erfahrungen in Form bewährter Strategien des Umgangs mit einer Religionsverschiedenheit. Gleichzeitig sehen religionsverschiedene Familien sich vermehrt Vorurteilen gegenüber, die von Familienmitgliedern oder der Gesellschaft an diese herangetragen werden.

Das Projekt möchte genauer untersuchen, wie sich der Umgang mit religiösen Differenzen in christlich-muslimischen Partnerschaften und Familien gestaltet. Ziel ist es dabei zum einen, die Bedürfnisse christlich-muslimischer Familienkonstellationen aufzuzeigen und zum anderen, weiterführende, praxisorientierte Überlegungen zu religionspädagogischen und praktisch-theologischen Handlungsfeldern zu entwickeln. Zudem stellt sich die übergeordnete Frage, wie eine Hermeneutik des familialen interreligiösen Dialogs aussehen könnte und ob und inwiefern es möglich ist, das Zusammenleben und den Dialog innerhalb einer interreligiösen Familie als Vorbild des offiziellen interreligiösen Dialogs zu betrachten.